METTIS QUARTETT  
   

Kostas Tumosa, 1. Violine

Bernadas Petrauskas, 2. Violine

Karolis Rudokas, Viola

Rokas Vaitkevičius, Violoncello


 

 
 

Der Name des Quartetts leitet sich vom griech. „ Metis", einer antiken mythologischen Figur aus dem Göttergeschlecht der Titanen, die sich in verschiedene Gestalten verwandelte, ab. Es verkörpert Qualitäten wie Scharfsinn und komplexes Wissen.

Das Mettis Quartett wurde 2011 an der Litauischen Akademie für Musik und Theater (LAMT) gegründet. Alle Mitglieder studierten in der Klasse von Prof. Augustinas Vasiliauskas und sind Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe.

2012, wenige Monate nach seinem ersten Auftritt, gewann das Mettis Quartett beim XII. Internationalen Litauischen Kammermusik-Wettbewerb den 1. Preis sowie den Spezialpreis.

2012 erhielt das Ensemble im Rahmen der Internationalen Streichquartett-Akademie (ISA) den Joseph Haydn-Preis der Universität in Wien, 2014 den Kammermusikpreis und den Gottfried von Einem Preis für die herausragende Interpretation seines Streichquartettes.

Bei seiner ersten Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb außerhalb seines Heimatlandes erspielte sich das Ensemble den bisher größten Erfolg der noch jungen Karriere mit dem 2. Preis sowie dem Sonderpreis für die Interpretation eines Streichquartettes von L. Durosoir beim renommierten Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Bordeaux im Mai 2016. Im Juli 2016 folgte der 1. Preis beim Rimbotti-Wettbewerb in Italien.

Die Musiker arbeiteten mit namhaften europäischen Kammermusiklehrern wie Johannes Meissl (Artis Quartett), Hatto Beyerle (Alban Berg Quartett), Miguel da Silva und Yovan Markovich (Ysaye Quartett) sowie mit Mitgliedern des Aviv, Cremona, Mosaique, Oslo, Pražak und Talich Quartettes. Als Mitglied der European Chamber Musik Academy (ECMA) nimmt das Mettis Quartett seit 2014 regelmäßig an deren Meisterkursen teil, u.a. in Vilnius, Oslo, Wien, Graffenegg, Manchester und Fiesole.

Kammermusikerfahrung in erweiterten Besetzungen sammelten sie im Zusammenspiel mit Miguel da Silva (Streichquintett von Mozart) sowie mit dem Cremona Quartett (Mendelssohn Oktett). Im Rahmen eines Meisterkurses in Villecroze (Frankreich) arbeiteten die Musiker mit Alfred Brendel.

In seiner noch jungen internationalen Karriere spielte das Mettis Quartett bisher u.a. in Deutschland, Österreich, Frankreich, Portugal, Ungarn, Bulgarien und China sowie in der Wigmore Hall London und in Utrecht (beim Kammermusikfestival der Geigerin Janine Jansen).

2015 erschien die erste CD des Mettis Quartetts mit Ludwig van Beethovens Streichquartett C-Dur op. 59,3 sowie Schostakowitschs Quartett Nr. 3 op. 73.

Im Februar 2018 wird das Mettis Quartett u.a. in der Laieshalle Hamburg, im Konzerthaus Berlin sowie in Münster und Bielefeld zu hören sein.

 

Programmvorschläge Saison 2018/ 2019

Programm 1:

Haydn : Streichquartett D-Dur op. 64 Nr. 5 Hob. III:63 « Lerchenquartett »

Čiurlionis : Streichquartett c-moll (1901/02)

oder

Šenderovas : Streichquartett Nr. 3 (1975)

***

Beethoven: Streichquartett c-moll op. 18 Nr. 4

Schostakowitsch: Streichquartett Es-Dur Nr. 9 op. 117
 

Programm 2:

Haydn : Streichquartett D-Dur op. 64 Nr. 5 Hob. III:63 « Lerchenquartett »

Čiurlionis : Streichquartett c-moll

oder

Šenderovas : Streichquartett Nr. 3

***

Beethoven : Streichquartett cis-moll op. 131
 

Programm 3: Baltisches Programm

Šenderovas : Streichquartett Nr. 3 (2015) 24’

Vasks : Streichquartett Nr. 3 (1975) 26‘

Tüür : Streichquartett Nr. 1 « In memoriam Urmas Kibuspuu » (1985) 18‘

Mikalojus Konstantinas Čiurlionis (1875-1911) Litauen

Anatolijus Šenderovas (*1945) Litauen

Pēteris Vasks (*1946) Lettland

Erkki-Sven Tüür (*1959) Estland

 

 

Oktober 2017